Logbuch #6: Update von der Schreibfront

Ich vernachlässige mein armes Blog wirklich viel zu sehr (und bin immer noch nicht auf die neue Seite umgezogen *argl*) und das finde ich so schade, weil ich wirklich gerne hier schreibe, lese und mit euch plauder.

Unstern ist aus dem Lektorat zurück (letzte Runde, yay!) und auf der Cover-Front muss ich mich jetzt nicht nur für das beste Cover entscheiden, sondern auch für den Designer, mit dem ich die nächsten Jahre zusammenarbeiten möchte. Tipp am Rande an alle AutorInnen: Fangt nicht mit einer Serie an – schreibt Einzelbände, bis ihr den/die GrafikerIn eurer schlaflosen Schreibnächte gefunden habt. Vertraut mir, es erspart euch sehr viel Kopfweh.

Ich stehe jetzt vor der Entscheidung, ob ich den netten Designer mit dem guten Cover oder den nervtötenden Menschen mit dem besseren Cover nehme. FML. Aber nachdem ich den Wettbewerb fast abgebrochen habe, ist das wirklich Jammern auf hohem Niveau.

Ich hab auch endliche einen neuen Laptop! Beim alten ist nämlich Sense, wenn man blöd am Ladekabel ankommt und auch so gibt er manchmal sehr verdächtige Geräusche von sich (was er nach gut 8 Jahren auch darf, wie mir zumindest von anderen versichert wird).

Inspiriert von der Frankfurter Buchmesse hab ich jetzt auch auf Instagram und Facebook einen Account. Insta macht mir echt Spaß, FB… naja. Sagen wir, meine Interaktion dort ist ausbaufähig.

Wie geht es euch denn?  Habt ihr schon alle Geschenke?

Cover mit 99designs (2)

Die erste Runde des Cover-Wettbewerbs ist vorbei und nach zwei Tagen, nach denen ich den Wettbewerb abbrechen wollte, kamen dann doch noch Entwürfe mit Potential herein.

Wer mir beim Aussuchen helfen will (Bewertung mit 1-5 Sternen und/oder einem Kommentar), kann hier schauen.

Das sind nur Entwürfe, in der nächsten Runde werden diese dann fertig bearbeitet.

Was ich bis jetzt gelernt habe und jedem mitgeben möchte, der es bei 99designs versuchen möchte:

  • Habt Geduld. Die ersten 50 (oder auch mehr) Entwürfe, die ihr bekommen werdet, sind Müll. Ich habe hier immer Feedback gegeben, aber ehrlich: Wenn ihr kein Potential seht, könnt ihr auch einfach auf “Archivieren” klicken: Das Cover ist damit abgelehnt und ihr spart euch Zeit. Von der braucht ihr nämlich einiges.
  • Nehmt euch Zeit. Der Wettbewerb wird mehr davon in Anspruch nehmen, als ihr denkt. Ihr solltet mindestens alle 2 bis 3 Stunden hineinschauen und werdet mindestens eine halbe Stunde brauchen, um Feedback zu geben und auf Fragen zu antworten.
  • Der “brief” ist das wichtigste. Gebt klare Anweisungen und Beispielbilder (auch von Sachen, die ihr NICHT wollt). Macht am besten viele Bullet Points, damit es auch optisch gut zu überblicken ist. Wenn es Missverständnisse gibt, überarbeitet euren brief noch einmal.
  • Nehmt die billigste Option. Ich habe mich dafür entschieden, weil mein Budget nichts anderes zulässt. Als ich nach zwei Tagen wegen der gelieferten Qualität mit den Nerven fertig war, hat mich meine liebe Autorenfreundin getröstet und mir verraten, dass es bei den hochpreisigeren Klassen noch schlimmer ist, da versucht wird, mit noch weniger Arbeit noch mehr Geld zu machen.

Es ist auf jeden Fall eine nerven- und zeitraubende Angelegenheit und es ist KEINE Möglichkeit, Geld zu sparen. Es ist aber eine Option für alle, die anders keinen Designer finden oder möglichst viele Coverentwürfe sehen wollen.

Na, habt ihr schon abgestimmt? Welches Cover ist denn euer Favorit?